Breitband-Lücken sollen aufgespürt werden
Die Stadt Pfaffenhofen hat eine lokale Breitbandinitiative gestartet und zwei Breitbandpaten ernannt: der städtische IT-Leiter Johann Zimmermann und Computerfachmann Fabian Stahl.
Viele Pfaffenhofener Haushalte - vor allem in den Ortsteilen - sowie auch Firmen und Betriebe - bekommen in den nächsten Tagen Post von der Stadt Pfaffenhofen. Dabei geht es um das Thema Breitbanderschließung und damit um einen schnelleren Internetzugang.
Mit der steigenden Bedeutung von Internet und E-Mail im täglichen Leben und vor allem im Beruf wird ein schneller Internetzugang immer wichtiger. Für viele Unternehmen ist die Breitbanderschließung in der Zwischenzeit sogar ein entscheidender Standortfaktor. In der Stadt Pfaffenhofen gibt es bereits eine recht gute Breitbandversorgung, doch gilt es noch einige Lücken zu schließen – vor allem natürlich in den Ortsteilen.
Die Stadt Pfaffenhofen hat daher eine lokale Breitbandinitiative gestartet und zwei Breitbandpaten ernannt, die sich intensiv um das Thema kümmern und den Bürgern sowie Firmen am Ort als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Der städtische IT-Leiter Johann Zimmermann (Foto links) und der Computerfachmann Fabian Stahl Foto rechts) haben in der Innenstadt und vor allem in den Ortsteilen bereits detaillierte Erhebungen und Leistungsmessungen über die verschiedenen Zugangswege wie DSL, Kabel und UMTS durchführen lassen. Dabei hat sich schon gezeigt, dass in verschiedenen Ortsteilen, zum Beispiel Tegernbach, einzelne Straßenzüge DSL mit 384 kBits nutzen können, andere Straßenzüge aber noch immer nicht mit dem weitaus schnelleren Internetzugang versorgt sind.
Nun gilt es eine umfassende Ist- und Bedarfsanalyse zu erstellen. Daher werden in den nächsten Tagen alle Firmen und Unternehmen in ganz Pfaffenhofen (Kernstadt und Ortsteile) sowie alle Privathaushalte in den Ortsteilen angeschrieben und bekommen einen Fragebogen zugeschickt. Wer keinen Fragebogen zugeschickt bekommen hat – vor allem Freiberufler, deren Adressen im städtischen Gewerberegister nicht erfasst sind – kann den Fragebogen auch im Internet unter www.paf-breitband.de herunterladen.
Mit dieser Initiative, so erläutert Bürgermeister Thomas Herker in seinem Begleitbrief, "soll in Erfahrung gebracht werden, wo es im Stadtgebiet noch Lücken in der Breitbandversorgung gibt oder Bedarf für einen schnelleren Internetzugang besteht". Bis zum 30. April müssen die ausgefüllten Fragebögen zurückgegeben werden, damit sie bis Mitte Mai ausgewertet werden können. Bei einer öffentlichen Informationsveranstaltung sollen dann die Ergebnisse der Befragung bekannt gegeben und die weiteren Schritte erläutert werden, die die Stadt unternehmen kann.
Beim Thema Breitband nimmt die Stadt Pfaffenhofen auch an einer landkreisweiten Machbarkeitsstudie teil, die der Landkreis Pfaffenhofen für alle 19 Städte und Gemeinden in Auftrag gibt. Gerade für Gewerbetreibende und Freiberufler spielt ein schneller Internet-Anschluss eine immer wichtigere Rolle. Insbesondere Unternehmen machen ihre Standortentscheidung nicht mehr nur vom Angebot an klassischer Infrastruktur abhängig, sondern auch von der Verfügbarkeit eines schnellen Internetzugangs. Wie Strom-, Wasser- und Straßenanschlüsse wird schnelles und kostengünstiges Internet vorausgesetzt, so die Erfahrungen bei der Stadt.
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